Versiegelung

Kleiner Eingriff, große Wirkung

Eine der effektivsten Möglichkeiten besonders anfällige Bereich vor Karies zu schützen, stellt wohl die Fissurenversiegelung dar. Unter Fissuren (vom lat. Wort: fissura = Ritze, Spalte) versteht man die tiefen Einziehungen auf den Kauflächen der Backenzähne und den Gaumenflächen der oberen  Frontzähne. Bei intakten Zähnen erfolgt eine geschlossene Vorgehensweise. Bei einer bereits vorhandenen Vorschädigung (Initialkaries und  starker Entmineralisation) erfolgt eine offene Vorgehensweise. Dies bedeutet, dass  durch minimales Aufschleifen der Eingangsbereiche die dauerhaft nicht erhaltungsfähige Zahnsubstanz entfernt wird. Nach anschließendem Anätzen des Zahnschmelzes mittels Phosphorsäure werden diese Areale mit einem lichthärtenden Versiegelungskunststoff dauerhaft verschlossen. Der Übergang zur sogenannten MIFT (minimalinvasive Füllungstechnik) ist dabei fliessend. Weiterlesen

 
Das ist durchaus mit der Versiegelung eines Parkettfußbodens vergleichbar. Fissurenversiegelungen werden seitens der gesetzlichen Krankenkassen nur bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-18 Jahren übernommen. Für alle anderen ist es eine Privatleistung, die aber nur sehr wenig kostet.