Externes

Hierbei wird der Zahnschmelz von außen mit einem peroxidhaltigen Gel gebleicht, wobei der Schmelz keine Beschädigung erfährt. Diverse wissenschaftliche Studien haben dies sowie eine kariesprotektive Wirkung bestätigt. Dabei kommen im Wesentlichen zwei Techniken zum Einsatz:

Das „Home-Bleaching“ und das „In-office-Bleaching“.

Bei der ersten Variante bleicht der Patient selbst die Zähne mit einer für ihn extra hergestellten Bleichschiene, weshalb diese Technik auch „Home-Bleaching“ genannt wird. Dieses Verfahren hat verschiedene Vor- und Nachteile.

  • Nachteil: deutlich mehr Zahnirritationen infolge unvermeidbarer Verätzungen durch das Bleichmedium sowie einer relativ langen Zeitspanne im Vergleich zum „In-office-Bleaching“
  • Vorteil: beim Nachdunkeln der Zähne kann erneutes Bleaching mit der gleichen Schiene durchgeführt werden und ist somit kostengünstiger.

Die Alternative dazu ist das „In-office-Bleaching“, welches in unserer Praxis mit Abstand am Häufigsten durchgeführt wird. 

  • Vorteil: Dies geht wesentlich schneller und führt im Regelfall auch zu deutlich besseren Ergebnissen.
  • Nachteil: etwas teurer.

Eine wichtige Voraussetzung ist die professionelle Zahnreinigung eine Woche vor dem Bleaching sowie die Anwendung eines speziellen fluoridfreien Reinigungsgels. Des Weiteren dürfen in diesem Zeitraum sowie eine Woche danach keine farbverändernden Substanzen wie z.B. Rotwein, Kaffee, Rote Beete konsumiert werden.

Häufig kommt es nach bei beiden Formen des Bleichens zu einer erhöhten Sensibilität an den Zähnen. Das legt sich jedoch meist zeitnah wieder.